Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Gleichstellung von Frauen und Männern erhebliche Rückschläge erlitten.

Viel Home und wenig Office – das ist leider eine zutreffende Beschreibung der Rolle von Frauen in dieser Pandemie. Es sind Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um Angehörige zu pflegen oder Kinder zu betreuen. In der Folge werden Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern noch größer. Überwunden geglaubte Rollenbilder verfestigen sich.

Im Bund hat sich die SPD bei der Quote für Frauen in Vorstandsgremien durchgesetzt. In Vorständen großer Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern muss mindestens eine Frau sitzen. Außerdem brauchen wir endlich bessere Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen, die oftmals von Frauen ausgeführt werden.

Auch in politischen Funktionen sind Frauen 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts unterrepräsentiert. Die SPD im Land fordert, dass auf den Wahllisten der Parteien für Landtagswahlen abwechselnd Frauen und Männer stehen. Für die SPD ist das schon lange Standard. Die anderen Parteien müssen hier nachziehen. Es braucht dringend mehr Frauen in der Politik, um die gesellschaftliche Realität besser abzubilden und frauenpolitische Themen weiter voranzutreiben.

Wir sind uns sicher, dass der Kampf für gleichen Lohn, für gleichen Einfluss und für eine geschlechtergerechtere Gesellschaft muss weitergehen muss – gerade in der Pandemie. Dafür setzen wir uns in Bund und Land ein!